Bauchweh – Nein danke.

Hallo Zusammen.

Ich weiß nicht wie interessant dieses Thema für euch ist, aber ich dachte mir ich lass euch mal ein paar „healing foods“ da, die dem Magen gut tun wenn er weh tut.

Kartoffeln
Die tolle Knolle ist ein Wundermittel und individuell einsetzbar. Die Kartoffel zählt zu den Nachtschattengewächsen und enthält dadurch den Nachtschatten-Stoff Atropin, welcher im rohen Kartoffelsaft enthalten ist. Bei krampfartigen Magenschmerzen und Sodbrennen wirkt dieser wahre Wunder.

Bananen
Die Heilwirkung der Banane ist enorm. In Bezug auf den Darm ist sie vor allem bei allen chronischen Darmleiden einsetzbar. Generell gilt die Banane als stopfend. Jedoch hilft die Banane durch den hohen Basenüberschuss die Gärungs- und Fäulnisprozessen im Darm zu beheben. Englische Ärzte behandeln erfolgreich Magengeschwüre mit Bananen. In Indien ist diese Methode schon sehr alt.

Cashewnuss
Sie hat den höchsten Kohlehydratanteil von allen Nüssen, jedoch auch insgesamt fast 70 % Fett und Proteine. Weiters enthält sie sehr viel Kalium, Eisen, Magnesium, Kalzium und fast alle B-Vitamine. In der Homöopathie wird sie für Geschwüre im Magen- Darmbereich eingesetzt. Man rät Patienten mit Gastritis immer wieder kleine Mengen gut gekauter Cashewnüsse zu verzehren.

Kokosnuss
Die Kokosnuss ist voll von gesunden Inhaltsstoffen. In ihren Herkunftsländern gilt sie als das Heilmittel schlecht hin. Bei uns ist die Kokosnuss nicht so verbreitet, jedoch ist ihre Wirkung bei Sodbrennen nicht zu unterschätzen. In Südostasien wird die Kokosmilch als Heilmittel bei Gastritis und Sodbrennen eingesetzt.

Kokosöl V.C.O
Ein weiteres Heilmittel der Kokosnuss ist das Kokosöl. Virgin Coconut Oil ist eine gesättigte Fettsäure. Auch wenn diese bei uns fälschlicherweise eher verpönt ist, bietet das Kokosöl eine Reihe von wertvollen Inhaltsstoffen. Die Laurinsäure und Caprylsäure wirken antimikrobiell und fördern die Gesundheit. Das Kokosöl ist in der ayurvedischen Lehre als Reiniger für den Verdauungstrakt bekannt.

Hafer
Der Hafer gilt als die reine Naturmedizin. Hafer ist sehr Proteinreich und enthält sechs essentielle Aminosäuren. Die biologische Wertigkeit des Hafers ist höher als in jedem anderen Getreide. Im Magen bildet der Hafer aufgrund der löslichen Ballaststoffe eine Art Schutzschild aus Schleim. Hafer wirkt sehr schonend auf den Magen.

Pfefferminze
Als Tee getrunken, wirken die ätherischen Öle der Pfefferminze beruhigend auf den Magen. Pfefferminze sollte im Winter eher in Maßen getrunken werden, da die thermische Wirkung der Pfefferminze kühlend ist.

Heilerde
Durch Zerstörung von Gesteinen entsteht dieses wirksame Produkt. Erste Aufzeichnungen von Heilerdeanwendungen gehen auf das 9. Jhd. v. Chr. zurück. Heilerde lässt sich sowohl für innere als auch für äußere Anwendungen verwenden. Die Heilwirkung ist auf seine hohen quellfähigen Bestandteile zurück zu führen. Bei innerlicher Anwendung kommt es zu einer zusätzlichen Vergrößerung der Oberfläche von den Heilerdeteilchen. Diese Wirkung bindet Stoffelwechselprodukte und Gifte, um diese besser auszuscheiden. Durch ihre Fähigkeit überflüssige Säure zu binden, ist Heilerde eine ideale Therapiemöglichkeit bei Magenbeschwerden.

Wärmflasche
In der Regel tut Wärme bei Magenschmerzen sehr gut. Britische Forscher fanden heraus, dass Schmerzen wie Bauchkrämpfe, durch zu wenig Durchblutung entstehen. Wird die Haut in der nähe des Schmerzherds erwärmt, springen Wärmerezeptoren an, die Schmerzsensoren blockieren. Ergebnis, man spürt die Schmerzen kaum noch.

Rollkur
Bei der Rollkur werden 20 Gramm Kamillenblüte und 10 Gramm Melissenblüte (Apotheke) mit 1⁄2 Liter kochendem Wasser überbrüht. Die Mischung sollte ca. 6 min ziehen. Danach abseihen und langsam trinken. Um die Magenwände mit dem Tee zu bedecken, legt man sich erst zehn Minuten in Rückenlage, danach zehn Minuten auf die linke und rechte Seite sowie zehn Minuten auf den Bauch. Zum Schluss beendet man die Rollkur weitere zehn Minuten auf der rechten Seite. Die Kur sollte am besten morgens auf nüchternen Magen durchgeführt werden.

{Quellen:  Quelle: vgl. Ingeborg Münzing-Ruef, Kursbuch gesunde Ernährung; Quelle: vgl. http://www.luvos.de; Quelle: vgl. Katrin Koelle, Das tut dem Magen gut (2008); Quelle: vgl. Katrin Koelle, Das tut dem Magen gut (2008)}

(Haftung: Diese Tipps, sollten ausschließlich mit Absprache eines Arztes durchgeführt werden. Haftung meinerseits wird nicht übernommen)

Habt ihr noch Tipps, für den Magen oder Darm? Hausmittelchen, mit denen ihr als Kinder behandelt worden seit? Oder auf die ihr jetzt noch schwört? Würd mich freuen wenn ihr meine healing foods – Liste etwas aufstockt 🙂

In den nächsten Tagen folgen noch ein paar „healing foods“.

Alles Liebe und schönen Tag.

 

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